Vorbemerkung:
Das Humanistische Selbstverständnis 2001 dient der Selbstverständigung des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) als Organisation in seiner jetzigen Phase der Entwicklung. Es soll dazu einladen, sich über Voraussetzungen, Grenzen und Perspektiven des organisierten Humanismus neue Gedanken zu machen.
Das Humanistische Selbstverständnis 2001 wurde in
einem neu vereinigten Deutschland erarbeitet, das inmitten einer sich
globalisierenden Weltgesellschaft in eine Perspektive der europäischen Einigung
eingebettet ist.
Der HVD möchte mit der Formulierung dieses Selbstverständnisses in die öffentliche Debatte darüber, was in dieser historischen Situation als human und humanistisch gelten kann, mit eigenen Positionen eingreifen.
Der Humanistische Verband Deutschlands aktualisiert mit diesem Text sein Selbstverständnis für den Beginn des 21 .Jahrhunderts. Diese Neufassung tritt an die Stelle des Textes zum Humanistischen Selbstverständnis, der vor über zehn Jahren dem Aufbau des Humanistischen Verbandes Deutschlands zugrunde gelegt wurde.
Das Selbstverständnis des Humanistischen Verbandes ist keine Doktrin, keine Theorie, keine geschlossene Weltanschauung, kein Bekenntnis. Dieser Text formuliert einen gemeinsamen Rahmen, in dem sehr unterschiedliche Philosophien, politische Programme und Lebensauffassungen agieren, miteinander wetteifern und sich verbinden können, die gemeinsam für einen modernen praktischen Humanismus eintreten.
Das Humanistische Selbstverständnis 2001 lädt zu Beginn des 21. Jahrhunderts alle diejenigen, die sich von seinen Auffassungen angesprochen fühlen, dazu ein, im Rahmen des Humanistischen Verbandes Deutschlands mitzuarbeiten.
Humanistisches Selbsverständnis zum download