Pro Ethik

Ja, wir können... Pro Reli stoppen

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"Wir für Pro Ethik"
(Verwendungszweck)

HVD Berlin, Kto: 3136406, BLZ: 10020500, Bank für Sozialwirtschaft oder direkt auf unserem Spendenformular .

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Sechs Argumente, nicht für „Pro Reli" zu stimmen

  • "Pro Reli" behauptet, dass die Einführung des Wahlpflichtbereichs Religion/Ethik kostenneutral wäre. Der HVD Berlin hat errechnet, dass für den Steuerzahler Zusatzkosten in Höhe von 56,8 Millionen Euro anfallen würden. Diese Zahl entspricht den Berechnungen, die auch dem Schulsenat vorliegen. Obendrein kämen noch die Kosten der universitären Ausbildung hinzu.
  • "Pro Reli" wirbt mit dem Slogan "Freie Wahl". Bei einem Erfolg von "Pro Reli", wird die Wahlfreiheit eingeschränkt. Die Schüler/-innen haben dann nur noch ein Fach.
  • "Pro Reli" behauptet, der Religionsunterricht wird durch das Fach Ethik aus der Schule gedrängt. Durch die Einführung des Ethikunterrichtes hat sich grundsätzlich nichts geändert. Religions- und Weltanschauungsunterricht findet statt, und der Staat zahlt ca. 50 Millionen Euro jährlich für diese Fächer.
  • "Pro Reli" hat von einem Rückgang der Schülerzahl beim Religionsunterricht von 20 Prozent gesprochen. Tatsächlich ging die Zahl der Schüler/-innen nur um 2,8 Prozent zurück. Bereits vor der Einführung des Ethikunterrichts war ein Rückgang der Teilnehmer/-innen am Religionsunterricht zu verzeichnen.
  • "Pro Reli" hat den Ethikunterricht als Zwangsfach diffamiert. Sind andere Schulfächer alle Zwangsfächer?
  • "Pro Reli" behauptet, die Berliner Bürger/-innen stimmen ihnen zu. Richtig ist, dass sich in einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Dezember 2008 58 Prozent für einen gemeinsamen Ethikunterricht ausgesprochen haben.

In der aktuellen Auseinandersetzung mit Pro Reli unterstützt der HVD-Bereich Lebenskunde Pro Ethik
Initiative für gemeinsamen Ethikunterricht in Berlin